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Die Sia3o%ri der Schulen. Ihre mächtige Wirkung be-sonders in der plastischen Kunst, wohin der sokratischeTrieb am allerletzten zu dringen vermochte.
Der Dialog der Tragödie aus dem Wettkampf ent-standen.
Unendliche Freiheit des persönlichen Angriffs in derKomödie.
Künstler im Wettkampfe: bei uns aus Mangel anGrösse selten: Schiller und Goethe.
In allen Punkten verräth sich Alexander als bar-barische Caricatur: im Wettkampf mit Göttern und derVorzeit.
Wunderbarer Process, wie der allgemeine Kampfaller Griechen allmählich auf allen Gebieten eine äizrj an-erkennt; wo kommt diese her? Der Wettkampf entfesseltdas Individuum und zugleich bändigt er dasselbe nachewigen Gesetzen.
Der Neid ist viel stärker bei den Griechen ausge-prägt: der Neid in der Ilias, im Ajax; Plato, Pindar.Weil der Hass und Neid viel grösser ist, ist die Gerech-tigkeit eine so unendlich viel grössere Tugend. Es istdie Klippe, an der Plass und Neid zerschellt. Der Be-griff der Gerechtigkeit viel wichtiger als bei uns: dasChristenthum kennt ja keine Gerechtigkeit.
Die panhellenischen Feste: Einheit der Griechen inden Normen des Wettkampfes. Kampf vor einem Tri-bunal. (ctycov ist vielleicht das „Wägen“. Der „Wagen“und die „Wage“ ist doch wohl von gleichem Stamme?)Die panhellenische Berühmtheit (Homer, Theognis).
Das Griechenthum muss nach den Perserkriegen zuGrunde gehn. Jene waren das Erzeugniss starker undim Grunde unhellenischer Idealität. Das Grundelement,der heiss und glühend geliebte Kleinstaat, der sich im
Nietzsche, Werke II. Abtheilung Band I.
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