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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
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eines panischen Schreckens, um ihn zum Fall zu bringenund zu zerschmettern. Sparta und Athen liefern sich anPersien aus, wie es Themistokles und Alcibiades gethanhaben; sie verrathen das Hellenische, nachdem sie denedelsten hellenischen Grundgedanken, den Wettkampf,aufgegeben haben: und Alexander, die vergröberndeCopie und Caricatur der griechischen Geschichte, erfindetnun den Allerwelts- Hellenen und den sogenanntenHellenismus.

4. Fernere Gedanken zum zweiten Capitel.

Die wandernden Hellenen: sie sind Eroberer vonNatur.

Das Gerichtsverfahren ist ein aycov, vielleicht mit Ge-bräuchen, die von den Wettkämpfen hergenommen sind. Das Nichtgeneigtsein, auf den speciellen Fall einzu-gehn, sondern die ganze Vergangenheit der Person zubeurtlieilen, einer der wesentlichen Züge der versammeltenathenischen Dikasten.

Die Mittel gegen die masslose Selbstsucht des In-dividuums:

der Heimathsinstinct,die Öffentlichkeit,der Wettkampf,die Liebe (yikia).

Die antiken Mittel der Erziehung: der Wettkampfund die Liebe.

Tochter des Ares und der Aphrodite (Streit undLiebe) ist uQ^avia.

Die Schulen und der Wettkampf als Voraussetzungder Künste. Am Meister lernen, am Gegner sich er-kennen!