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deren ein und nöthigt zu einer tieferen Geburt der reinenAnschauung. Dies ist die Entwicklung des Menschenund so als Erziehungsziel zu fassen.
Die griechische Heiterkeit ist die Lust desWillens, wenn eine Stufe erreicht ist: sie erzeugt sichimmer neu: Homer, Sophokles, das Johannesevangelium— drei Stufen derselben. Homer als Triumph der olym-pischen Götter über die titanischen Grauenmächte.Sophokles als der Triumph des tragischen Gedankensund Besiegung des äschyleischen Dionysusdienstes. DasJohannesevangelium als Triumph der Mysterienseligkeit,der Heiligung.
Lösung des Schopenhauerischen Problems: die Sehn-sucht in’s Nichts. Nämlich: das Individuum ist nurSchein: wenn es Genius wird, so ist es Lustziel desWillens, das heisst: das Ureine, ewig leidend, schaut ohneSchmerz an. Unsre Realität ist einmal die des Ureinen,Leidenden: anderseits die Realität als Vorstellung jenesUreinen. — Jene Selbstaufhebung des Willens, Wieder-geburt u. s. w. ist deshalb möglich, weil der Wille nichtsals Schein selbst ist, und das Ureine nur in ihm eineErscheinung hat.
5. Die Kunst und das Schöne.
1.
Die künstlerische Lust muss auch ohne Menschenvorhanden sein. Die bunte Blüthe, der Pfauenschweifverhält sich zu seinem Ursprung wie die Harmonie zujenem indifferenten Punkte, das heisst: wie das Kunst-werk zu seinem negativen Ursprung. Das was dort