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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
Entstehung
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als übrig bleibende einzige Existenzform: weil durch dasLogische unauflösbar.

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Einzige Möglichkeit des Lebens: in der Kunst.Sonst Abwendung vom Leben. Völlige Vernichtung derIllusion ist der Trieb der Wissenschaften: es würde Quie-tismus folgen, wäre nicht die Kunst.

Deutschland als eigentlicher Orakelsitz der Kunst.Ziel: eine staatliche Kunstorganisation; Kunst als Er-ziehungsmittel; Beseitigung der specifisch wissenschaft-lichen Ausbildungen.

Die Auflösung der noch lebenden religiösen Em-pfindungen ins Bereich der Kunst: dies das praktischeZiel. Bewusste Vernichtung des 'Kriticismus jder Kunstdurch vermehrte Weihe der Kunst. Dies als Trieb desdeutschen Idealismus nachzuweisen. Also: Befreiung vonder Herrschaft des Sv&QcoTtog thrajujt ixdg.

6 .

Die griechische Religion höher und tiefer als allespätem; ihr Band mit der Kunst. Ihr HöhepunktSophokles: ihr Ziel Daseinsseligkeit bei pessimistischenDenkern. Die tragische Weltansicht nur ein Mal, zumBeispiel bei Sophokles, dem pessimistischen evxolog.

Wesen des Deutschen: Dyskolie mit idealistischemOptimismus.

Der Werth der Religionen von ihrem Ziel aus zubeurtheilen: ihr r slog im unbewussten Willen.

7 -

Der Wille in seinem ungeheuren Bestreben zum