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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
Entstehung
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Naivität der Alten in der Unterscheidung von Skla-ven und Freien: wir sind prüde und eingebildet: Sklaven-thum unser Charakter.

Die Athener wurden fertig, weil sie allseitig bean-sprucht wurden, die Grenze der Bedürfnisse war nichtso eng. Aber alle diese Bedürfnisse waren allgemeine.

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Der Pessimismus ist die Folge der Erkenntniss vomabsolut Unlogischen der Welt Ordnung: stärkster Idealis-mus wirft sich in Kampf gegen das Unlogische mit derFahne eines abstracten Begriffs, zum Beispiel Wahrheit,Sittlichkeit u. s. w. Sein Triumph Leugnung des Un-logischen als eines Scheinbaren, nicht Wesentlichen. DasWirkliche ist nur eine ISsa. DasDämonischeGoethes! Es ist dasWirkliche,der Wille, ävdyxrj.

Der absterbende Wille (der sterbende Gott) zer-bröckelt in die Individualitäten. Sein Bestreben ist immerdie verlorene Einheit, sein tilog immer weiteres Zerfallen.Jede errungene Einheit sein Triumph, vornehmlich dieKunst, die Religion.

In jeder Erscheinung höchster Trieb sich zu bejahen,bis sie endlich dem r slog verfällt.

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Pessimismus als absolute Sehnsucht zum Nichtseinunmöglich: nur zum Bessersein!

Die Kunst ist ein sicheres Positivum gegenüber demerstrebenswerthen Nirwana. Die Frage ist nur für dieidealistischen Naturen gestellt. Bezwingung der Weltdurch positives Thun: erstens durch die Wissenschaft,als Zerstörerin der Illusion, zweitens durch die Kunst,