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enthält. In allen diesen Fällen befleissigt sich der Heraus-geber der behutsamsten Vorsicht.
Die Orthographie der Manuscripte ist nicht mit allenSchwankungen sclavisch wiedergegeben: aus Nietzsche’sim ganzen constantem, im einzelnen vielfach wechselndemGebrauch ist ein Durchschnittstypus gebildet und für allePerioden gleichmässig festgehalten. Übrigens ist das„technische Gewissen“ sogar unserer Zeit und des Heraus-gebers der Orthographie gegenüber etwas weit.
Die Interpunction folgt dem Gebrauche Nietzsche’sstrenger, indem nur die in flüchtigen Niederschriften un-vermeidlichen Schwankungen und Widersprüche in allenFällen beseitigt werden, wo die Weitherzigkeit den„adiaphoris“ gegenüber auszuschliessen ist. AuffallendeEigenheiten, zum Beispiel der reichliche Gebrauchdes Doppelpunkts, sind nicht unterdrückt. Nietzsche’sInterpunction ist lebhaft und reich, seinem Grundsätzegemäss, dass im Schreibstil die Interpunctionszeichendie Accente und Lauthülfen der mündlichen Rede er-setzen müssen, — und ihre Lebhaftigkeit wächst mitder Freiheit und Lebendigkeit seines Stils.
In allen Fällen, wo in den Nachberichten nicht aus-drücklich das Gegentheil angegeben ist, liegen eigen-händige Niederschriften Nietzsche’s dem Abdruck zuGrunde. — In der äussern Anordnung dieser Abtheilungsind, soweit es möglich war, Nietzsche’s eigne Gewohn-heiten beibehalten. In den aphoristischen Partien werden,dem Gebrauche Nietzsche’s in den Aphorismenbücherngemäss, die einzelnen Gedankenabsätze mit Zahlen be-zeichet.
Naumburg, im September 1895.
Fritz Koegel.