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es muss, minderwerthig vielleicht an sich, in irgendeinem Sinne bedeutsam sein für die Entwicklung desnietzschischen Denkens. Und von dem zweiten Gesichts-punkte aus sind Anklänge an bereits Gedrucktes, Wieder-holungen und Varianten zu früher oder später vonNietzsche Gesagtem durchaus nicht zu meiden in einerAuswahl, die gerade die intime Geschichte der Gedanken-transformationen geben will. Es ist sehr wichtig, obeine Idee, die in der dritten Periode dominirt, in derersten bereits, vielleicht latent, vorhanden war, und esverräth viel, wie ein späterer Gedanke in der früherenZeit formulirt wurde, oder wie ein früherer Leitbegriffsich später umbildet; auch ist es nicht gleichgültig, dassein auffallender Gedanke gerade an einer bestimmtenStelle zuerst auftaucht. Wer gegen die Aufnahmemancher Dinge, die diese Ausgabe bringt, Bedenkenhaben sollte, möge nur annehmen, dass diese Bedenken(Existenz von Parallelstellen, Anklänge, geringes Gewichtund dergleichen) vom LIerausgeber auch erwogen sind,und möge, ehe er missbilligt, nach den vielleicht nichtauf der Oberfläche liegenden Gründen und Beziehungenforschen, die den Abdruck motiviren. Alles aber, wassich unter den obigen zwei Gesichtspunkten nicht aus-weisen kann, bleibt ungedruckt: uncharakteristische Ge-danken von geringem Gewicht, erste flüchtige Fixirungenvon Ideen, die in der gleichen Zeit besser formulirt sind,alle blossen Vorarbeiten, die ihrem Gehalt nach ingrössere Schriften aufgegangen sind, Citatsammlungen,aus denen nicht irgend ein persönliches Licht heraus-strahlt, kurz alles was bloss zum Gerüst gehört, das nachVollendung des Baus abzureissen ist: eine Fülle von
Fällen, die sich nicht alle aufzählen lassen. Flier hat dieSubjectivität des LIerausgebers bestimmend und ent-