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lung und würde nach den „Seitensprüngen“ des übrigensscharfsinnig disponirten „Fall Wagner“ und der „Götzen-dämmerung“ in der „Umwerthung“, von der alle dieseSchriften nur Seitensprünge und Erholungen waren,einen grossen streng gegliederten Bau aufgethürmt haben.Die Thatsachen richten sich nicht nach den Apergüs derFeuilletonisten und Polemiker: für das heute noch land-läufige Axiom von der aphoristischen Grundnatur desnietzschischen Denkens lassen sich aus der Form einigerSchriften keine Stützen entnehmen; und die aus allenseinen Aufzeichnungen abzulesende Arbeitsart deutetauf das Gegentheil. Die Schulphilosophie versucht esimmer wieder, alle Gegner der unehrlichen Systematikals lendenlahme Aphorismatiker zu verschreien.
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Diese Ausgabe bringt von Nietzsche’s ungedrucktenAufzeichnungen nur einen Bruchtheil. Jeden Zettel zudrucken, weil er von seiner Hand beschrieben ist, hiesseder historisirenden Kleinkrämerei fröhnen, die er seinLebenlang von Herzen gehasst hat. Es muss Grenzengeben des Mitzutheilenden, und die Auswahl muss strengsein: man erweist keinem Autor einen Dienst, wennman den Staub seiner Werkstatt zusammenfegt und mitPapierschnitzeln Unfug treibt. Lebendige Erkenntnissdes Werdens und Wesens ist das Ziel: was diesem Zielenicht dient, verdient im Dunkel zu bleiben.
Unter zwei Gesichtspunkten ist jedes einzelne Stückzu prüfen: entweder muss es als ein geschlossenes Ganzeirgendwie an sich Werth haben, sei es nun eine fein-geschliffene Sentenz oder ein Theil einer Schrift; oder