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Zweyte Abtheilung, Neunter Band (1795)
Entstehung
Seite
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Dieser Nebclstand zog einen andern nach sich, derdie Unternehmung der Belagerung von Genua schlech.terdings unmöglich machte. Die Schiffe nämlich, dieder Herzog von Guise und die Holländer zu dieser Erpc-dilion ausgerüstet hatten, wurden zurückbchaltcn, undzum Dienst Sr Majestät gegen die Rocheller gebraucht.So verursachte also die fatale Lage der Angelegenheitendes Staats, daß man für diese nur äufferst wenigrhun konnte, und der geringe Sukkurs, den man demConnetable schickte, langte so spat an, daß er bcynaheganz ohne Nutzen war.

Vsy all dieser Noth, die der Herzog und er zuverbergen suchten, die aber zu sehr in die Augen fallendwar, als daß nicht selbst die Feinde sie hätten gewahrwerden sollen, that der Connetable mit BeystandBoul»lions, von dem ich sagen kann, daß er ihm ganz er»staunlich zu Statten kam, sein Möglichstes undalles nur Erstnnliche , um nur wenigstens mit Ehrenzu bestehen, wobey bcyde ihr eignes Vermögen nichtsparten, um die Ehre Frankreichs hierbey würdig zubehaupten, und zu verhüten, daß es nicht in der Ach-tung bcy den Ausländern sänke. Der Connetable warunaufhörlich durch seine Briefe und durch seine Freundebemüht, die Angelegenheiten des Staats einigermas«sen ins Reine zu bringen, und einige Hülfe daher zuerhalten, um die Schande zu vermeiden, diesen Kriegaus Mangel unausgeführt lassen zu müssen. Mangab ihm aber vom Hof nichts als Hoffnungen, und,beklagteer sich, daß man ihn so stecken lasse, wie erdas öfters ganz laut that, so antwortete man ihm blos rseine Klage sey gerecht, man befinde sich aber ausserStand, ihr abzuhelfcn. Wie manchen Courier schickteer vcßwegcn ab, der mit bloßen Entschuldigungen undVersprechen zurückkam! Frcylich gierig cs nicht an,

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