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Zweyte Abtheilung, Neunter Band (1795)
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ten hatte. Zu diesem Mangel, der durch das Ein-reiffcn der ansteckenden Krankheiten täglich grösserwurde, gesellten sich noch zween andre gleich unange-nehme : erstlich, daß die innern Angelegenheiten Frank-reichs bcy ihrer starken Verwirrung, nicht gestatteten,sich auf beträchtliche Gcldhülfe von da Rechnung zumachen; zwcytenS, daß man, da die Lebensmittel be-reits anfiengcn zu fehlen, genöthigt war, zu scheu wieman sich durchbrächte, und die Gedanken, auf Unter-nehmungen gegen die auf eigne Erhaltung, aufzugeben.

Dazu kam noch der Umstand, daß das Artille-riesuhrwesen äußerst schlecht bestellt war. Denn dadie Kanonen durch Ochsen hergeschafft worden waren,so gieng ein Theil davon durch Streifereyen derFeindeund Bauern verlohren, ein andrer war unterwegs ge-fallen, und der Rest wurde denen von der Armee, welcheso schlau waren sie bcy Nacht abzuthun, zur Beute;überdicß hatten sich auch die dazu gehörigen Fuhrleute,die meistens gezwungen mitgegangcn waren > bcy derersten Gelegenheit, die sie ersehen konnten, wieder da-von gemacht.

Indessen nun der glückliche Erfolg dkesesKrkegshauptsächlich davon abhieng, daß das Reich Ruhe, undder König keine dringendere Angelegenheit hatte, dieihn abhiclt, ernstlich auf diese zu denken; so wollte daSUnglück, daß die Reformirten wieder einen Aufstandin der Gegend von la Rocheke machten, und der Her-zog von Rohan in Languedoc, sein Bruder Soubisein Poitou mehrere Anschläge ausführten, wodurch derKönig genöthigt wurde, seine Gedanken auf daS zurichten, was wichtiger war, und die Sorge für dieItaliänischcn Angelegenheiten aus eine andre Zcit aus-zusetzen.

Die-