das Feuer um sich greifen zu lassen, das im Staatausgebrochen war, und die politische Klugheit erfor«derte unstreitig dieß erst zu löschen, ehe man sich aufirgend etwas weiter cinließ.
Der Herzog brachte zwar seiner Seits frischeTruppen auf die Beine, aber so langsam, daß dieFeinde unterdessen Zeit hatten, sich wieder zu besinnen,und sich zur Verthcidigung zu rüsten. Endlich nacheiner langen und fruchtlosen Beratschlagung über dieMittel, sich aus dieser Verlegenheit zu ziehen, undnach Verlauf von drey Monaten, da der König wohlsah daß der beste Rath, den er hierbcy befolgen könnte,darinn bestünde, die Belagerung von Genua noch aus,zusctzen, aus Furcht, der Erfolg möchte, wenn sienur schwach unternommen würde, nicht so zur EhreSeiner Waffen ausfallcn, wie zu wünschen wäre, ließEr dem Connctable durch eine besonders abgeschickteDepesche vom dritten Junius zu wissen thun, „wie„Er für gut fände, daß man auf eine andre minder,,beträchtliche Unternehmung bedacht wäre, indem man„sich gegenwärtig ausser Stand befände, diese durch«„zusetzen; was Se. Majestät übrigens ganz dem Er«„messen des Herrn Herzogs und Connctable anheim«„stellten." —
Diese beyden traten hierauf zusammen, um aufein schickliches Mittel zu denken, sich aus diesem Labi«rinth herauszuziehen, und beschlossen, sich, bis dieAngelegenheiten Frankreichs ausgeglichen wären, gegenSavona zu wenden, und es zu belagern, um demRest ihrer Armee etwas zu thun zu geben, die durchden Müssiggang vollends ganz verderbt wurde.
Als man sich hierzu rüstete, erthcilten die Ge-nueser ebenfalls ihre Befehle, sich mit Mannschaft zu