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Zweyte Abtheilung, Neunter Band (1795)
Entstehung
Seite
XLI
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von 1574 bis 1585 . XIL

er'noch ganz etwas anders suchen möchte. Selbstseine Freunde verzweifelten an ihm und waren aufdem Punkt, von dem Hose und von ihm zugleichsich loezurcissen.

Vielleicht hätte selbst dieß ihn nicht geweckt.Aber Madame de Sauves, welche er eben so vor-züglich liebte, als Larharina ihr sicher sich ver-trauen zu können glaubte, hatte soviel vom Gersteder Ritterzeiren, daß sie einen thatenlvfen Anbeterihren Belohnungen unwehrt achtete. Sie zeigteihm, was er sich vielleicht selbst gerne zu verhehlensuchte, daß alle Schmeicheleien des Hofs, all dieleere Versprechungen, ihn zu Geschäften von Wich-tigkeit aufzusparen, eine lang genug verbrauchteLockspeise und gewiß am Ende der ganze trüglicheLohn seiner Nachgiebigkeit seyen.Soll dannFranz *) Ihnen in Entschlossenheit zuvorge-kommen seyn? Und doch hat Er die Fesseln desHofs abgeworfen und wagt schon, was er kann,um unter der Parthie sich geltend zu machen, deren.Oberhaupt niemand als Sie, seyn sollte."Heinrichs Heldengeist entstammte wieder. Nachden geheimsten Vorbereitungen ersah er seine Zeitauf einer Jagd, entfloh nach Gyenne, in seine.Statthalterschaft, knüpfte seine Verbindungen mitden Hugvnotten aufs neue an und gewann, sobalder öffentlich zu ihrem Bekenntnis zurückkehrte, die

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*) Der dritte Bruder Heinrichs des III. jetzt Monsieur,oder Herzog von Anjou, vormals Herzog von Alensongenannt.