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Zweyte Abtheilung, Neunter Band (1795)
Entstehung
Seite
XXXIX
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von 1574 bis 1585.

Hier sollte der König selbst die Wahl eines Obe»Haupts ihnen zu verwiegen gezwungen seyn. DerBruder des Königs sollte als Anhänger der Hugo-nottischen Partie durch ein förmliches Gerichtaus dem Wege geschaft werden. Als erwählterOberfeldherr des Reichs sollte dann Heinrich Her-zog von Guise freie Hand gewinnen, unter demSeegen des römischen Stuhls die Rolle des MajorDomuS, Pipins, gegen König Childerich zu wie-derhvhlen und von der ReichsoberstMMerschaftaus, sobald es ihm beliebte, die höchste Stufe desThrones selbst zu ersteigen.

Doch mit einemmal, da alles für ihn auf derSpitze stund, riß sich Heinrich, für die Augen,blicke der höchsten Noch, aus dem Taumel seinerentehrenden Zerstreuungen. Er rief den Geist sei,ver Jugend zurück, den Dämon der laurendenVerstellung, nebst derKunst, durch Zwietracht zuherrschen. Auch der Zusammenfluß der Umstandebegünstigte ihn. Ein Ereigniß, welches, allein undunter andern Verbindungen entstanden, der Hugo,nvtischen Partie das Uebergewicht über ihn i gege-ben habcch würde, hielt gerade jetzt für eine Weiteseine Waage gegen die Anmaßungen der GmseninsSchweben.

Bisher nehmlich war Heknrich von Na,varra am Hofe, halb durch Gewalt, halb mitgutem Willen, wie angefeffelt. Seit der Barcho,lvmäusnacht riechen ihm Gefahr und Jugendfilm,

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