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§on 1574 bis 1585.
es durch Sittenverderbmß bereits an den Abgrund^ altes Unglücks hingeworfen war, König, Wie-E derhersteller, Beschützer werden sollte. Nun rächte^ er sich an allen, die er bisher für gut gehalten zuH ^ haben unwillig war, durch desto frechere Zudring-tichkeiten. Und vermuthtich war auch der Königfür manche unwiderstehlicher, als einst der Her-' ? zog. Kein Wunder, daß er also seinen Argwohn, ^ durchaus auf alle auszudehnen sich befugt glaubte,
^ selbst auf die wenigen, deren Standhaftigkeiter für Laune oder Trotz nahm. Denn welche Aus-nähme könnte der zu denken geneigt seyn, bey wel,Mch chem das Laster niä)t nur an Geist und Herz zehrt,HE sondern selbst am Körper durch's widernatürlichee, a» Wollüste nagt. Die Geschichte hat einen Theil dic-
kst ser schändlichen Regierung durch:den Nahmen desW Regiments der Lieblinge gebrandmarkt;!aßß eine Benennung, weiche nur allzubedeutungsvoll>li kn ist. Das Serail dieser Mignons, welches Ville-D quier, ein Mitglied des höchsten Cabmetraths, im-tO wer zu bevölkern wußte, und dafür seine schwan,gere Gemalin im Schlosse des Königs ungcahn-W det niedersiechen durste, entnervte und entehrte denihn s> König- so - auffallend, daß, ehe noch zwcy JahreM vergingen ,, unter seinen Augen der größte Theil^ B seiner Unterthanen' in den ehrsüchtigen Bund derHi/ Ligue trat, in dessen Nahmen das Guisesche Hausihn »«gescheut wie ein Unding behandelte und als denä, Verächrtichjien in seinem ganzen Reiche darstellte.' ^ Noch