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Zweyte Abtheilung, Neunter Band (1795)
Entstehung
Seite
XXVI
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Heinrich der m.

men und des Heuchlers war darunter versteckt ge-wesen. Indem diese Gefährten der Geistesschwächeungcschcul hervvmaren, gesellten sich frecher Leicht-sinn und rohe Schamlosigkeit zu ihnen. DemThronbesitzer bleibt nichts verboten. Seine lee-ren Stunden und wie viele dieser hat nicht derFürst, welcher ganz ohne die Sorgen der Regie«rung Fürst zu seyn für den Wink stines Schicksalshält? füllten dem Könige von Pohlen seinefranzösischen Hofleute aus der Lästerchrouik desPariser Hofs mit den schändlichsten Anecdoten aus,selbst von Personen, besonders des andern Ge-schlechts, an deren Tugend bis dahin Heinrichnicht ohne Achtung sich zu erinnern gewagt hatte.Was leine Günstlinge alles von dem Hofe, anwelchen sie sich, wie ihr König, täglich zurücksehn,ter, als lüsterne Erinnerungen ihm vorschwatztcn,war an sich ihnen allen zu erwünscht, als daß sieuntereinander es bezweiflen wollten, und von denGegenständen zu weit entfernt, als daß es bestrit-ten werden konnte. Selbst die rechtschaffenstehielt also Heinrich, da die Sehnsucht der Rück-kehr sich schnell erfüllte, höchstens noch für Men-schen seines gleichen, deren Verstellung ihn solange getäuscht harte. -Ohne die Zufriedenheiteigener Tugend hatte er Frankreich, verlassen, umals Oberhaupt eines ausländischen Reichs! zu figu-riren. Ohne Glauben an Tugend überhaupt kehr-te er zurück, da er für dieß Reich selbst, so sehr

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