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Zweytes Kapitel.
Verfolg der Unternehmung des Herzogsvon Ossuna.
hatte denn der Herzog von Qffuna die ver-schiedenen Hindernisse überstiegen, die ihm durch seineFeinde erregt worden waren und alle nöthigen An-staken zur Ausführung seiner Unternehmung getrof-fen. La Berricre und de Veyne ließen ihn gar nichtan einem mächtigen Beystand von Seiten Frank»reichs zweifeln. Er hatte heimlich mit denen vonVenedig durch ihren Residenten zu Neapel unterhan-deln lassen, um sie so wie die andern ItalienischenFürsten auf seiner Seite zu haben, die nicht vomSpanischen Anhang sind. Indessen waren sie dochnicht entschlossen, etwas zu thun, ehe er sich öffent-lich erklärt hätte.
Dann hatte er auch dem Papst allen Verdachtzu benehmen gewußt, als wollte er etwas gegen daSPatrimonium Petri unternehmen, und hatte denHeiligen Vater durch seine Absichren sehr erbaut, oh-ne ihm indessen das Geheimniß davon zu entdecken xer schickte ihm seinen natürlichen Sohn, Dom PedroGirou mit einem großen Zug und prächtigen Geschen-ken für den Kardinal Borghese, Nepoten Sr. Hei-ligkeit, um die Gnade seiner Legitimation zu erlan-ge» , die er auch erhielt» — Von dieser Seite hatteer also nichts zu fürchten und seine Partie war so gutgemacht, daß er sich mit Wahrscheinlichkeit einen gu-ten Erfolg davon versprechen konnte.
Indessen stellte la Verriere ihm ohne Unterlaßdie aussttste Gefahr vor, worein längere Zögerung
ihn