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ihn stürze; denn Unternehmungen dieser Art führeman nie ungestraft nur halb aus; da er Spanien ein-mal verdächtig worden sey, werde er daselbst keineSicherheit weiter für sich finden; er wisse wohl, daßselbst bloße Vermuthungcn einer Untreue dort nichtVerzeihung fänden; die schönen Versprechungen/welche der König sein Herr ihm mache, seyen weiternichts als eine Lockspeise, um ihn nach Madrit zu lo-cken, worauf man ihn der ganzen Strenge der Justizüberliefern würde; die Vornehmsten im KönigreichNeapel, die offenbar gegen ihn verbündet seyen, wie-wohl das ganze Volk ihm anhange, würden ihn niein Ruhe lassen, so lang er nicht Herr über sie sey,und sie ihn nicht im Stand sähen, sie als Unkerkha«nen zu züchtigen, statt sie als Feinde zu bekämpfen;um nicht weiter gcnörhigt zu seyn, von seinem Be-tragen Rechenschaft zu geben, müsse er sich über dieGesetze empor schwingen, und diesen letzten Sprungwagen, der von nun an seine einzige Rettung undseine einzige Hofnung wäre."
So zur Ausführung gedrängt hatte er sichendlich dazu entschlossen, weil der NeapolitanischeAdel eine neue Deputation gegen ihn nach Spanienabgeschickt hatte, und weil er überdieß auch wußte,daß seine Anhänger anficngen nachzugeben, und keineEntschuldigungen mehr wußten, um fein Betragenzu beschönigen. Wirklich hatte man dort Wind vonseiner Jnrrigue bekommen, und sein Verwandter,der Herzog von Uzeda, Günstlmg des Königs, wuß-te nicht mehr, wie er ihn vertheidtgen sollte. Dießalles also hatte ihn endlich zu dem Entschluß gebracht-sich nicht weiter zu verstellen; er wollte aber nur erstbestimmt wissen, was er von Frankreich hoffen dürste,wohin de Veyne zurück gereist war.
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