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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
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auch die Aufmerksamkeit nicht wenig bey, welche dieGünstlinge alff die Vergrößerung ihres Glücks wen-deten; so daßRhr Privatintereffe beynahe ihre ganzeSorgfalt und ihren Geist ausschließlich beschäftigte.

Auf der andern Seite hatten la Verriere undde Veyncs den Vicekönig so geschickt zu behandelngewußt, daß er entschlossen war, vorzuschreiten,wenn er nur erst wüßte, wie er unterstützt werdensollte. Und da sein Hauptinteresse war, unterdessenin den Waffen zu bleiben, so fehlte es ihm nie an ei«nem schicklichen Vorwand, seine Truppen beyzube-halten und zu vermehren, besonders Franzosen, dieer sogleich anstcllte, indem er sich besonders günstiggegen sie bezeugte, worüber die andern Nationennicht wenig eifersüchtig waren , vorzüglich die Spa-nier, welche nicht ohne großes Mißvergnügen mitansehen mußten, daß er die so gut behandelte, diesie für gebohrne Feinde ihrer Nation ansahen.

Die Regenten von Neapel (23) schöpften Ver-dacht gegen ihn, versuchten, ihn dahin zu bringen,daß er seine Macht vertheilte, und schlugen ihm un-ter andern Gelegenheiten dazu den Krieg, zu dem sichdie Venetianer gegen sie rüsteten, vor, damit er sei-ne Schiffe ins Meer ausschicken und seine Truppennach den Plätzen abgehen lassen möchte, welche ander Küste des Adriatischen Meerbusens liegen; alleinso wie er sich durchaus geschickt aus allem heraus zuwinden wußte, was sich seiner Absicht hätte entgegen-setzen können, so gab er ihnen auch hier zur Ant-wort: aus Respekt gegen den Prinz Philibert wolleer diesen Krieg gegen die Venetianer ihm überlassen»Ueberdieß hatten sie, hundert Schiffe, gegen die er mitseinen zwanzig vernünftigerweise nichts unternehmen

könnte»