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bald er sich erklärt haben würde, würde er sich vonFrankreich und den übrigen europäischen Potentatenunterstützt sehen. Auch der Umstand würde seinerAbsicht gut zu statten kommen, daß nämlich seine Ar.mee aus vier Nationen zusammengesetzt sey, Franz«,sen, Italienern, Walonen und Spaniern; denn dieFranzosen würden unbedingt alles thun, was er woll-te, die Italiener, blos für ihr Vaterland eingenom-men, würde er mit leichter Mähe auf seine Seite zie.hen; da es nicht wahrscheinlich wäre, daß die Walo-nen und Spanier sich sogleich empören würden, somüßte man es mit ihnen anders angreifen, Meutcreywegen schlechter Zahlung unter ihnen erregen, ihnenzeigen, daß der Fehler gar nicht am Herzog liege,sondern blos an den königlichen Beamten, und unter-dessen sich die kicbe der Soldaten dadurch erhalten,daß er ihnen von seinem eigenen Geld gäbe; wie er oftthat. Er muffe sich freygebig gegen die Chefs erweisen,freundlich gegen sie seyn, sie liebkosen, was er allesmit so guter Art zu thun verstände. Wenn sie sichdann empört hätten, müsse man ihnen vorstellen, jetztsey keine Sicherheit mehr für sie, und Reue sey ge-fährlicher noch als das Vergehen; dann würde esnicht schwer halten, sie zu allem zu vermögen, wasman mit ihnen anfangen wolle. Wenn nun dieseSchwierigkeiten überstiegen wären, zeigte sich eineneue, welche beträchtlich schiene, mit der er jedochauch leicht zu Stand kommen könnte: nemlich dieAnkunft des Prinzen Philibert von Savoyen, Ge-neralissimus zur See, der von dem König von Spa-nien nach Neapel geschickt wurde, unter dem Vor-wand, daselbst eine Flotte zum Kreuzen gegen dieTürken auszurüsten, im Grund aber, um über dasBetragen des Vicekönigs zu wachen, gegen den mantäglich stärkern Verdacht faßte. Das Mittel nun
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