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[2] (1794) (1794)
Entstehung
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217
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Ueberdicß, da der Herzog von Savoyen michoft aufforderte, das Wort zu erfüllen, das ich ihmim Namen Ihrer Majestät gab, und auf das er sichvornämlich verließ; so habe ich Sie unkerthanigstgebeten, wie ich auch noch thue, zu geruhen, daßich es in Erfüllung brächte, und so da ich noch niejemand betrog, noch versprach, was ich nicht hielt meinen innern Frieden mit mit mir selbst erhielte.Ich habe mir die Frcyhcit genommen, Sire, Siedaran zu erinnern, daß, wenn die Könige durch un«endliche Vorzüge über die andern Menschen erhobensind, sie doch eben so gut wie andre ihrem Wort un-terworfen sind, und nicht mehr Recht haben es zubrechen, als die geringsten unter dem Volke."

Dem ungeachtet haben Ew. Majestät mir zuvernehmen gegeben, daß Sie mein Vorhaben ausvielen Gründen nicht für gut fänden, die alle aufzween hinauslaufcn, wovon der eine Ihr Interesse,der andre die Erhaltung meiner Person betrift. Die-sen letztem nun will ich blos in Anschlag bringenum Ew. Majestät für die Sorgfalt, die Sie fürmich zu tragen geruhen, untcrthänigst zu danken;was aber den andern betrifft, so werden Sie mirerlauben, Ihnen zu sagen, daß ich bey VertiefenRuhe, worinn ich Ihr Reich erblicke, nichts so drin-gendes für Ihren Dienst sehe, das mir nicht gestatttete, nach Italien zu ziehen, um Ihnen dort den zuleisten, der mich um Ihrer Ehre willen dahin ruft,indem Vernunft und Wohlstand nicht gestatten, daßSie sich länger um Erfüllung einer Verbindlichkeitangehen lassen, die Ihnen nichts als die Einwilli-gung kosten wird, die ich von Ihnen verlange. Diehiesige Provinz ist, wie die benachbarten, in tieferRuhe, so daß sie nicht nur durch meine Abwesenheit,

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