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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
216
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sendung des Herrn Marquis von Rambouillet unddurch die Versprechungen thattn, die ich ihm imNamen Ew. Majestät und zufolge allerhöchsten Be«,,fehls machte: daß wenn er besagten Vergleich auf-richtig beobachtet haben würde, und die Spanierdann ihrer Seits die Erfüllung verweigerten, ichmit Ihren Waffen über die Alpen ziehen sollte, umsie dazu zu zwingen."

Als hierauf Ew. Majestät nicht nur die offen-bare Nichtbeobachtung von ihrer Seite, sondern auchihre offenbaren Untersuchungen gegen ihn gewahr wur-den; so versuchten sie verschiedene Mittel, die Spanierzur Vernunft zu bringen, und schickten zu dem EndeIhren ausserordentlichen Gesandten, den Herrn vonBethüne dahin, der nach langen Zögerungen, durchwelche ihre Ränke seine Unterhandlung in die Längespielten, nichts als eine abschlägige Antwort zurück«brachte, welche, wie ich zu sagen wage, höchst belei-digend für Ew.'"Majestät ist und Ihren getreuenDienern sehr empfindlich fallt."

/,Dieß istsdennauchund ich nehme Gottz umZeugen was mich am meisten zu dem Entschlußbestimmte, diesen Zug zu unternehmen, indemich die Erniedrigung Ihrer Würde, Sire, durchein solches gleich übermüthigeS und treuloses Ver-fahren, nicht zugeben kann. Ich habe gesehen, daßdie Spanier, unter dem Vorwand die Vollstreckungdieses Vertrags zu erleichtern, einen neuen in Vor-schlag brachten, worinn sie wollen, daß Ihrer Ver-mittlung gar nicht Erwähnung geschehen solle. Dicßheißt denn offenbar, daSVorhaben nicht geheim hal-fen, das sie haben, I de» Ruhm Ihres Namens in Ita-lien zu vertilgen, und daselbst allen Credit und allesAnsehn an sich reisten wollen»

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