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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
212
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meine Herren, daA»ich diesen Zug nicht ans beson-derer Liebe unternehme, die ich etwa zu diesem Für-zen haben möchte, dessen Freundschaft ich mir dochwirklich sehr zur Ehre schähe; sondern um meine Pflichtgegen die oft wiederholten Befehle des hochseligenKönigs zu erfüllen, nicht zuzugcben, baß die Spa«nier sich zuviel gegen ihn Herausnahmen; und umden König und die Königin Mutter einer Verbind,lichkcit zu entledigen, die ich für Hochdicse'ben undund auf Ihren Befehl bey dem Vergleich von Asii,eingegangen habe, wo es im siebenten Artikel aus-drücklich heißt: im Fall die Spanier, nach Erfül-lung von Seiten Sr. Durchlaucht dem zuwiderhandelten, so sollte ich mit gewafnekcr Hand überdie Alpen ihm zu Hülfe ziehpn, ohne weitern Befehldazu zu erwarten, als den ich gleich damals be-kam, und ohne selbst auf irgend einen Gegenbefehlzu achten."

Da nun also gegenwärtig die Spanier offen-bar dem Vergleich zuwider gehandelt haben, undder Herzog von S. mich auffordert, mein Wort zuerfüllen; so werden Sie mir verzeihen, meine Her-ren, wenn ich Ihnen sage, daß ich keinen vernünf-tigen Grund fthe / der mich davon abhalten sollte.Denn was die Gefahr betrifft, welche diese Pro-vinz in meiner Abwesenheit laufen könnte; so bin ichnicht nur nicht so ferne, daß ich im Nothfall nichtin drey Tagen wieder hier seyn könnte; sondern ichhinterlaffe sie auch, Gott scy'Dank, in einer tiefenRuhe."

Sie sehen also, daß mein Entschluß nothwen«dig ist. Daß er die Billigung Sr. Majestät nichthat, ist mir zwar unangenehm; ich habe aber die

Beru-