„meine Herren, daA»ich diesen Zug nicht ans beson-„derer Liebe unternehme, die ich etwa zu diesem Für-zen haben möchte, dessen Freundschaft ich mir doch„wirklich sehr zur Ehre schähe; sondern um meine Pflicht„gegen die oft wiederholten Befehle des hochseligen„Königs zu erfüllen, nicht zuzugcben, baß die Spa«„nier sich zuviel gegen ihn Herausnahmen; und um„den König und die Königin Mutter einer Verbind,„lichkcit zu entledigen, die ich für Hochdicse'ben und„und auf Ihren Befehl bey dem Vergleich von Asii,„eingegangen habe, wo es im siebenten Artikel aus-drücklich heißt: im Fall die Spanier, nach Erfül-lung von Seiten Sr. Durchlaucht dem zuwider„handelten, so sollte ich mit gewafnekcr Hand über„die Alpen ihm zu Hülfe ziehpn, ohne weitern Befehl„dazu zu erwarten, als den ich gleich damals be-„kam, und ohne selbst auf irgend einen Gegenbefehl„zu achten."
„Da nun also gegenwärtig die Spanier offen-„bar dem Vergleich zuwider gehandelt haben, und„der Herzog von S. mich auffordert, mein Wort zu„erfüllen; so werden Sie mir verzeihen, meine Her-ren, wenn ich Ihnen sage, daß ich keinen vernünf-tigen Grund fthe / der mich davon abhalten sollte.„Denn was die Gefahr betrifft, welche diese Pro-„vinz in meiner Abwesenheit laufen könnte; so bin ich„nicht nur nicht so ferne, daß ich im Nothfall nicht„in drey Tagen wieder hier seyn könnte; sondern ich„hinterlaffe sie auch, Gott scy'Dank, in einer tiefen„Ruhe."
„Sie sehen also, daß mein Entschluß nothwen«„dig ist. Daß er die Billigung Sr. Majestät nicht„hat, ist mir zwar unangenehm; ich habe aber die
„Beru-