„vor recht vielen Leuten bey einem öffentlichen Gepränge„den Vortritt habe, sondern darinn, daß er sich in„Gelegenheiten dem König zu bienen, von niemand„übcrtreffen lasse»"
Um eben die Zeit widerstand er noch grvßmüthi»ger einer neuen Versuchung, durch die man ihn zubesiegen hoffte. Ais er auf seinem Hause Vizile war,um aus seinem Arsenal die nöthigen Waffen für seineTruppen zu beziehen, kam ein Herr aus der Graf-schaft Burgund, nur mit einem geringen Gefolge,indem er unerkannt bleiben wollte, dahin, und ver-langte geheimes Gehör bey ihm. Er wurde hieraufdurch Perce, einen der Gardckspitains des Marschalls,in dessen Kabinet geführt, wo er in Beyseyn desHauptmanns zu ihm sagte: „der König von Spanien„schicke ihn her, um dem Marschall zu versichern,„wenn er dem Herzog nicht zu Hülfe ziehen wolle, wo-gegen er sich mit der zuwidcrlaufenden Absicht seines„Herrn, des Königs, recht gut entschuldigen könne; so„habe ec, der Fremde, schriftliche Vollmacht von Sr.„katholische Majestät , ihm jede selbstbeliebige Summe,„zahlbar an welchem Ort in Europa er wollte, anzubie«„ten, oder ihm auch ein gewisses Einkommen anzuweisen,„wovon er ein Jahr lang eine Armee von vierzigtau»„send Mann nebst dem erforderlichen Artillerietrain„unterhalten könnte, um damit Savoyen zu erobern?„womit man ihn belehnen wolle, wenn er Ihn nur„Piemont in Ruhe erobern lieffe."
Aeufferst befremdet über diesen ganz unerwarte-ten Antrag antwortete der Marschall darauf: „Se. ka-tholische Mäjestat erzeigten ihm allzuviel Ehre an ihn„zu denken, da er statt aller Antwort Ihnen za melden„bäte: die Hoffnung einer Kwne sey nicht fähig ili^i„auch nur zu dem allergeringsten seift« Pflicht und
„Ehre