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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
128
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nehmen, nachdem er sich drei) oder viermal ftyerlichdagegen entschuldigt hakte. So daß es also wahr ist,daß nie ein Mann die Ehrenstellen, nach denen andereso mühsam trachten, besser verdiente und doch weni-ger suchte als Er. Auch kann man mit Wahrheitsagen, daß seine Herrn, die Könige, sich eher einerVerbindlichkeit gegen ihn zu entledigen als ihm eineGnade zu verleihen schienen; so ganz war es Gerech-tigkeit.

Doch wozu anders woher Beweise suchen, dawir bey dem Gegenstand auf den wir jetzt kommen,so sichtbare und so auffallende haben? Wer verdienteje besser als Er die neue ihm zugedachte Würde?Wer verstand das Metier bester als Er? Wer hattelänger kcmmandirt, glücklicher geschlagen; wer konn»te ihm den Ruhm streitig machen, stets Siegernie besiegt zu seyn? und zwar ein halbes Jahr-hundert hindurch , seit er Krieg führte! Gewißist dieß ein Vorzug, um den ihn die größten Männerdes Alkerthums beneidet haben würden, wenn sie zuseiner Zeit gelebt hätten»

Der König, in Erwägung seines seltnen Ver-dienstes fühlte sich verbunden, seine langen Dienste zubelohnen, und Hütte kaum den Tod des Marschallsvon Qrnano (9) vernommen, als Er ganz laut sagte:Da wäre denn also Herr von Lcsdiguieres Marschallvon Frankreich," indem Er ihm sogleich dieseEhre Machte, und ihm in einem eigenhändigenSchreiben, das Crequy übekbrachke, befahl, sich zuIhm zu verfügen, um den Marschallsstab zu em-pfangen«

Dem zu Folge ließ er Crequy an seiner Statt inder Provinz/ kam am LA. August zu Paris an, unv

wurde