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wurde von dem König mit neuen und ganz besonder»Beweisen Seiner Affektion empfangen. „Herr von„Lesdiguieres — sagte Er sogleich zu ihm — Sie„können sich versichert halten, Ihre Mühe nicht ver-rohren zu haben." — Wirklich erhielt er auch achtTage darauf, nachdem der König nach Fontainebleaugegangen war, den Marschallsstab mit den gewöhn-lichen Feyerlichkeiten, auf.den Knicen, indem er seineHände zusammengefaltet in die des Königs legte, derganz laut diese Worte sagte: „wegen der guten und„angenehmen Dienste, die Lesdiguieres Ihm sein ganzes„Leben hindurch geleistet habe, und wegen der besonder»„Wissenschaft und Ueberzeugung, die Er von seiner„Treue und Zuneigung gegen Ihn und das Beste„deS Staats habe, mache Er ihn zum Marschall von„Frankreich." — Der neue Marschall bezeugte ihmhierauf seinen unterthänigsten Dank mit den gewöhn-lichen Versicherungen seiner Treue und seines Gehör«sams, und hatte die Ehre, von der Königin, demDauphin und einer Menge Herrn und andern ange-sehenen Personen, die dieser Handlung beygewohnkhatten, die Glückwünschungskomplimente zu em-pfangen.
In der That mußte auch diese Beförderung mitgroßer Feierlichkeit vor sich gehen, da sie zur Beloh-nung einer so vorzüglichen Tugend bestimmt war, undder König sich dadurch der gerechtesten Verbindlich-keit entlud, die ein Unkerthan bey seinem Herrn er«werben kann.
Als er einige Tage darauf Urlaub bekam, umsein Diplom dem Parlement von Paris vorzulegenund daselbst den gewöhnlichen Eyd zu leisten, wurdeer von vielen Prinzen und Herzogen dahin begleitet,N. Denkwürdig?. VN K. I wovon