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[2] (1794) (1794)
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unfehlbar bald oder spät dafür rachen würden; kurzsie suchten alles hervor, um ihn von Frankreich ab»zuziehen; allein Lesdiguieres und Bullion hielten ihnso fest, daß alle gegenseitige Bemühungen fruchtloswaren.

Unterdessen fieng Lesdiguieres an, ernstlich dieHand ans Werk zu legen, und machte sich gefaßt eineArmee auf die Beine zu bringen, um damit zu demHerzoge zu stoßen, der seiner Seits eine Menge Com-missionen gab, so daß die Sachen von dieser Seite inder besten Verfassung von der Welt waren, und manallem Anschein nach keinen andern als sehr guten Er-folg davon hoffen konnte.

Die Vorsehung hatte es aber anders beschlossenund, es sey nun, daß der Ruhm dieser großen Thatunserm großen König Vorbehalten war, oder daß ihmallein der Titel eines Befreyers der Nationenund eines höchsten Schiedsrichters Euro-pens zugehören sollte; kurz dieß edelmüthige Vorha-ben blieb, auf dem Punkt seiner Geburt, eine unreifeFrucht, durch die Dazwischenkunft des abscheulichenMeuchelmords, der an diesem unvergleichlichen Mo-narchen verübt wurde.

Zwölftes Kapitel.

Lesdiguieres Reise nach Hof, wo er Marschallvon Frankreich wird.

Unter den ausgezeichnetsten Vorzügen der Tugendunscrs Helden ist ohne Zweifel der einer besonder»Betrachtung würdig, daß er nie eine Ehrenbezeugungerhielt, ohne daß alle Welt, ja der Neid selbst, zu-