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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
124
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enthalt daselbst einen Anstrich zu geben, und ihm ei-nigermaßen dessen Gunst zu erwerben. Der Grafriahm Brunct sehr höflich auf, und als er erfuhr,daß er einer von LeSdiguieres Leuten sey, erkundigteer sich bey ihm angelegentlich nach verschiedenem seinePerson betreffend, so daß er ihn sogar fragte:obder König nicht vorzüglich viel auf ihn hielte?"und, als Brunst antwortete:Sein Herr habe Sr.MajestätgroßeVerbind!ichkeiten,"verseßteIe!icr:derKönig ihm wohl ebenfalls," und bann, indem ersich zu den Umstehenden wendete:das ist wahr,Herr von Lesdiguicres macht sich sehr verdient umFrankreich; ich würde cs für das größte Glück hal.ten, düs mir je begegnen könnte, wenn ich jedenvon uns an der Spitze einer Armee sehen sollte, umeine Schlacht zu liefern." Er erbot ihm hier-auf in Ansehung des vorgeblichen Gegenstands seinerMeise allen möglichen Vorschub, den er wünschen konn-te. Einige Zeit darauf wurden die Waffen demDauphin gebracht, der eine große Freude darüberhatte. Sie waren blau angelaufen, und ganz mitKunstlilien und Tropheen von Silber besetzt.

Wahrend man daran arbeitete, gierig Brunst,her keine Zeit verlieren wollte, oft um die Citadellespazieren, um ihr Bild wohl zu fassen, und erkundig-te sich unter der Hand nach allem, was er zu wissenbrauchte, so daß er Zeit hatte einen sehr genauenMiß davon zu Papier zu bringen, welchen Lcsdiguie-res durch ihn selbst dem König schickte, der eine glei-che Nachricht von den andern Plätzen in der Lombar-den verlangte, und ihm schrieb: er sollte Brunet wie-der dahin schicken. Fonteouverte, ein Adelicher ausLanguedoc, der ansehnliche Stellen unter LcsdiguiereSgehabt hatte, wurde ihm zugegeben.