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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
123
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men, daß nachdem der Resident seinem Herrn Nach«richt davon gegeben hatte, dieser den Obersten Pur«purat, einen seiner vertrautesten Diener an ihn ab-schickte, um in seinem Namen dem König völligeVersicherung zu übcrbringen, daß er Seine Entwirr«fe mit seiner ganzen Macht, selbst mit Gefahr sei-nes Lebens unterstützen wolle. Nachdem die fernereVerhandlung darüber Lesdiguieres und dem Präsi«denken Bullion übertragen worden war, arbeitetendiese so glücklich daran, daß der König versichert seynkonnte, den Herzog ganz auf seiner Seite zu haben.

Da man indessen, um die Macht des HauseSOestreich nach Italien zu ziehen, das Mayländischeangreifen mußte, wollte Lesdiguieres, der mit demHerzog dieß besondere Geschäft zur Ausführung be-kommen sollte, zuvor Brunet, einen von den Seini-gen, an Ort und Stelle schicken, um das Lokale ge-nau zu untersuchen, ihm Plane zu verschaffen undsich nach dem Zustand der Besatzungen zu erkundigen,ein Geschäft, wozu einige andere dieser Art, die ecglücklich geführt hatte, seine Fähigkeit erprobten.Um aber seiner Reise in einem Land, wo alles, waSvon Frankreich kam, verdächtig zu seyn anfieng, undwo er ohne Zweifel äußerst genau beobachtet werdenwürde, einigen Vorwand zu geben, fand man fürgut, daß der Dauphin beym Abschied Lesdiguieresvom König ihn öffentlich, wie er auch that, um eineMayländische Waffenrüstung bitten sollte, damit ereine scheinbare Veranlassung erhielte, bey seiner Rück-kunft nach Dauphins ausdrücklich dahin zu schicken»

Als Brunet abgchcn konnte, gab er ihm einEmpfehlungsschreiben an den Grafen von FuenteS,damaligen Statthalter von Mayland, um seinen Auf-enthalt