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[2] (1794) (1794)
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Beystand erhalten könnte, der ihm abgieng. Undgewiß, da er bis dahin keine Ruhe genossen hatte,und er sich für künftig eben kein ruhigeres Leben ver-sprach, erlaubten ihm seine starken und gewöhnlichenGeschäfte nichts weniger, als an seine Schonung zudenken. Da ihn nun überdieß sein Arzt Davie dazuermahnte, und ihm aus Gründen, die er aus seiner- natürlichen Complexion zog, vorstellte, daß seine Ge-sundheit bey dieser Lebensart Schaden nehmen dürfte:- so (8) brachte er ihn dadurch endlich dahin, daß ersich entschloß, eine junge Frau, Namens Marie Vig«non zu sich zu nehmen, die er seit einigen Jahren imGeheim unterhielt, so geheim nämlich als es die Lie-beshändel von Personen von diesem Range) seynkönnen.

Diese Frau schön, von angenehmen Wesen undfeinem Geiste, den sie in der Leitung ihres Glücks be-wies, war die Tochter Jean Vignons, Eurghaupt«Manns (Lapirains cb^lcLlain) der Baronie von Theys,und an Emmond Makel, Seidehändler, verhcura-rhet. Anfangs nahm sie LesdiguicreS Besuche in ih-rer Wohnung an; als aber ihr Mann sie darum übelbehandelte, gieng sie von ihm weg und wieder zu ihremVater aufs Land, wohin er oft zu ihr kam. Endlichals die Frau von Lesdiguieres ins bessere Leben hinü-ber geschlummert war, ließ er sie zu sich in die Stadtkommen, und gab ihr ein Haus und Bedienung.Weil indessen eine Menge Leute, denen dieser Umgangnicht gefiel, ihn zu zerstören unternahmen, so fiel sieauf einige Zeit aus seiner Gunst, so daß die, welcheihren Sturz wünschten, ihn schon für ganz ausge-macht ansahen. Da sie aber mit ihrer natürlicher,Verschlagenheit große Gewalt über LesdiguicreS Geisterworben hatte/und mächtige Vermittler sich für sie