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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
118
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heit gerathen Ware, so wie es geschah, sie von der Un-terdrückung ihrer Feinde befreyen zu müssen.

Zehntes Kapitel.

Lesdiguieres Reise nach Hof. Seine Zurück,kunft, und der Verfolg seiner verschiedenenBeschäftigungen in Dauphine.

§)a indessen dieß, durch den Bestand dieses Forts,mit dem gänzlichen Verlust seiner Freyheit bedrohteVolk einsah, wie sehr cs eines mächtigen Bestandesbenöthigt wäre, so flehte es den König um den seini-gen an, der um der Ehre willen bey dessen Erhaltunginteressirt war, und es nicht zu verlassen versprach.Da aber diese Sache eine der wichtigsten Staatsange-legenheiten war, und man bey Zeiten den unangeneh-men Folgen vorbauen mußte, dir sie haben konnten,so verlangte der König, Lesdiguieres Gutachten dar-über zu vernehmen. Da Er ihm nun noch überdießein Geheimniß mittheilcn wollte, wovon wir im fol-genden Kapitel reden werden, so befahl er ihm sichbaldigst bey ihm cinzufinden.

Der König hatte um diese Zeit eine Reise gegenProvence im Sinn. Deswegen war Lesdiguieres nachLyon gegangen, wo der König durchkommen sollte, umIhn da zu erwarten; da aber so wohl die Graubün-der Angelegenheit, als einige andre gleich wichtigeVorfälle, besonders die Taufe des Dauphin, ißigenLudwigs des Gerechten (XUI.) eine Aendcrung in die-sem Vorhaben verursachten, so beschied er ihn aufden zehnten September, dem zu dieser Ceremonie be-stimmten Tag, nach Hof.

Dem