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[2] (1794) (1794)
Entstehung
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- sollten sie dafür Key Zeiten durch zwo Forteresscn Sor-ge tragen, eine am Eingang des Thals Poskiane,damit die Graubünder den Paß ins Veltlin beständigfreu behielten, und mit der benöthigten Mannschaftdahin zg Hülfe eilen könnten; die andre müßte auseinem Laufgraben mit einem Zangenwerk vier bis fünfTorsen hoch bestehen, der von dem Berg gegen Mit-tag an einem Ort, Tartean genannt, bis an die Adagezogen werden müßte, die hier an einem Felsen hinströmt; nebst zween Thürmen an bepden Enden, ei«nem Thor in der Mitte, ynd einer guten Haupkwachozur Besatzung»

Dieß waren die Mittel , durch die seiner Mey-«ung nach die Graubünder sich gegen die Anschlägeihrer Feinde sicher stellen und ihre Untcrthanen imVeltlin gegen die Anfälle aus dem Fort verwahrenkonnten. Denn zu denken, daß die Spanier es jewieder niederreiffen würden, was man auch mit ihnenausmachen möchte, hieße sich um so mehr selbst betrü-gen , als es zuoerläßig ist, daß wenn sie auch einstwirklich vollkommene Herren von Veltlin werden soll-ten , dennoch nach Kriegsmaximen die Lage des OrtSdessen Beybehaltung jederzeit nothwendig machenwürde.

Dieser Rath der Klugheit, die ihn eingab, ganzwürdig, wurde dem Gesandten de Vic, der damalszu Chur war, überschickt, und von ihm den Graubün-dern vorgclegt Da sie aber weder geneigt noch zu be-reden waren, sich unter einander zu vereinigen, undüble Werkzeuge ihrer Uneinigkeit unterhielten, sowurde er nicht befolgt. Die Zeit bewies in der Folgeseine Wichtigkeit, und es ist gewiß, daß wenn sie ihnbefolgt hätten, inan nachher nicht in die Vcrlegen-

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