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Für meine» jetzigen Zweck will ich bloS anmer-' ken, daß da er den Legaten bekomplimentiren ließ,dieser sich sehr darüber unter seinen Freunden freute,und große Zufriedenheit- darüber bezeugte: „diese
„Ehre von einem so ehrenwerthcn Herrn zu erhalten,„als Herr von LeSdigUieres, dem zur Vollkommenheit„nichts fehlte, als daß er noch Kathölike Ware, und„dessen Vortreflichkeit so Wenig ihres gleichen finde."— Auch dankte er ihm sehr angelegentlich, und sag-tedabcy: „Das Glück feiner Bekanntschaft sey «ins„der größten Vergnügen, die er auf dieser Reise ge»„»offen habe." —' Indessen hatte es doch sein
Dheim, der Papst, in Ansehung seiner Religion,befremdend gefunden, daß der König sich seiner be-diene. Dü er sich darüber gegen den Cardinalvon Qffat, Residenten des Königs zu RoM, heraus-ließ, hatte dieser ihm geantwortet : der König bedie-ne sich seiner nicht aus dieser Rücksicht, sondern alseines Nachbarn von Savoyen,und weil er mehrKenntnißdavon habe, als kein anderer; wobey er ihn überdießlobte, wegen seiner Sanftmuth die er jederzeit gegendie von der Kirche bewiesen haben, wegen der Ver-mählung seiner einzigen Tochter und Erbinn an einenkatholischen Herrn, und wegen der Hoffnung, die er gebe,nicht in dieser Religion sterben zu wollen - worüberder Papst sich sehr vergnügt bezeugte» Dieß alleskann man ausführlicher sehen in der Sammlung derBriefe dieses Kardinals- worauf ich den Leser ver-weise.
Die Eile und Sorgfalt jesdiguieres mit Mont-melian zu Ende zu kommen, waren so groß, daßder Graf von Brandix in kürzerer Zeit, alsLesdi-guicres sich ausbedungen hatte, zu kapituliren be-schloß, und, nach einigem Widerstand der minder Er-. , schrv-