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schrockenen, sein Wort und seine Geisseln und einigeTage daraufden Platz dem König übergab, welcher Cre-guy als Befehlshaber darinn anstellte. Sicher em-pfanden Lesdiguieres Neider dieß nicht minder schmerz-lich als der Herzog selbst, für den dieser Verlust vonaufferster Wichtigkeit war; denn er konnte mit Wahr-heit sagen, er habe mit diesem Platz zugleich den Na-men eines Herzogs von Savoyen vcrlohren, indemdieß der einzige in seinem Staate war, aus den er nocheinigermaßen fußte«
Indessen ist soviel gewiß, daß, wenn Lesdiguieresallein die Direktion dieser Belagerung gehabt Hätte,man noch eher damit zu Stand gekommen seyn würde.Allein er konnte nicht hindern, daß unter dem Vor-wand, dem König zu dienen, viele Personen, und zwarvom höchsten Rang, ihr Möglichstes thaten, ihn zuhindern; und. diese Sache, da sie sie nicht ganz un-möglich machen konnten, wenigstens weit mehr indie Länge zu spielen. Weyn ich hier nicht alle dieeinzelnen Umstande anführte^ die zu dieser Belagerunggehören, wie die Gänge des Chevalier von Brique-ras zum Herzog von Seiten der Belagerten, dje Frie-Vensunterhandlungen des Kardinals, die Ankunft desHerzogs zu Emo, um sich blos zu zeigen; denn weiterthat er nichts; und dgl. mehr; so geschiehtdieß nicht aus Vernachläßigung, sondern weil sie aussermeinem Zweck liegen, und ich, da die gleichzeitigenGeschichtschreiber sie ausführlich genug erzählen, michallzuweit von meinem Gegenstand zu entfernen ge-glaubt haben würde, der sich jederzeit einzig auf diePerson Lesdiguieres einschränken und mit der Reiheseiner Thaten fortlaufen muß»
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