Druckschrift 
[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
C
Einzelbild herunterladen
 

c

kes Feuer auszuhalten hatten, und dann von der Rei-terey des Herzogs, die sie am Eingang der Ebenetrafen, auf leüdiguieres Garde und die berittenenBüchsenschützeu zurückgeworfen wurden, welche vor«gerückt waren um sie gegen die Infanterie der Feinde-zu unterstützen, die sie in die Flanke genommen hat/e;so daß sie sehr in Gefahr waren, aufgerieben zu wer»den, wenn ihnen nicht iesdigurcres mit zwanzig Vo-lonrairs, worunter auch la Baisse war, der den Che-valier du la Marike gefangen nahm, dazu gekommenwäre, und ^zugleich seine Cavallerie mit le Poet hat-te Nachfolgen lassen, der diesen Tag unter andernWunder der Tapferkeit khatt So wurden sie vonLesdiguieres noch herausgehauen. und zogen sich aus^der Gefahr, worein ihr Ungestüm sie gestürzt Hatth.und der Feind mußte sich zurückziehen.

Ihr Hauptfehler war, daß sie mit dem Feindangebunden hatten, ohne Befehl dazu erhalten zu ha-ben. Denn statt daß die Büchsen schützen, welche ab-gescffen waren um sie zu unterstützen, sich ins Dorflegen sollten, liefen sie querfeld ein, hinter der Reite-rey her, in der Meinung, die übrigen folgen ihnen nach ;was ihm beynahe die Schlacht verlohren hätte. Sosehr gefährliche Folgen können die kleinsten Versehenim Kriege haben.

Indessen Hatte Lesbiguieres mit einer, seinerwürdigen , Klugheit die von Feinden verlassene Gar-tenumzäunungen durch seine Büchsenschützeu besetzenlassen, und sorgte so genau für alles, daß am Endeder Vortheil auf seiner Seite blieb. Sicher aberhätte, wen» man seinen gegebenen Befehl befolgthatte, der Herzog selbst unfehlbar gefangen genommenwerden und seine Truppen eint gänzliche Niederlage