Unter der Zeit war der Herzog von Savoyen ausProvence herbeygeeikt, um zu versuchen dH Feuer zudämpfen,. daS bcy ihm auszubrechen begann, und zogrin Corps von ungefehr fünfzehnhundert Mann In.fankerie und einiger Reiterey zu Vigon zusammen.Dieß Vigon ist ein großer Flecken in der Ebene drcyMeilen von Turin, auf der Seite von Pignerol. DaLesdiguiercs dem Herzog nicht Zeit lassen wollte, ihnzu ^ekognosciren, gicng er mit vreyhundcrt Reiternund fünf bis sechshundert Büchsenschüßen ab.
Die Reeterey umringte den Flecken, währenddas Fußvolk sogleich muthig eine Barrikade angrif,die davor war, sie eroberte, und die Piemonteser zwang,sich in den Platz zu werfen, wo sie sich sehr gut singe,richtet hatten. Die Angreifenden drangen mit ihnenhinein, und nach einem wüthenden Kampf von unge«sehr zwo Stunden werden alle Barrikaden erobert,sechs bis siebenhundert Mann niedergemacht, zehn Fah.nen erbeutet und Branquety, der darinn kommandirte,gelobtet; dieß alles o^ne daß von ihrer Seite mehrals sechs Officiers verwundet und etwa, ein putzendGemeine geblieben wären»
Nach dieser Action, die dem Herzog sehr unan,genehm war, da sie beynahc unter seinen Augen vor«siel, ließ Lesdiguiercs einen Thcil seiner Truppen ge«gen Chateau Dauphin vorcücken, um unterwegs laTour du Pont einzunehmen- das der Herzog noch innehatte. Le Poet schlos es mit tausend Mann ein, wor« .auf der Herzog -inen Spanischen General mit nngc.sehr achthundert Mann dahin schickte, welche versuch.Len, den Drt zu entsetzen , aber so muthig zurückge-schlagen wurden, daß der größte Theil, und der Ge-
vM selbst dabey blieben.
Da