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[2] (1794) (1794)
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Da diese glückliche Thaten auf der einen Seiteein großes Schrecken unter dieses Volk verbreitet, aufder andern die alte Liebe wieder aufgeweckt hatten, diesie gegen Frankreich hegten: so giengen sie von selbstzu der Partey des Königs über, und bezeugten«ne große Freude darüber, wieder unter ihrer altenHerrschaft zu sichern

Allein die Italienischen Fürsten von FrankreichsPartey waren über diesen Krieg unruhig geworden,sind es war Lesdiguieres daran gelegen, ihnen dieseUnruhe zu benehmen, sowohl um sie in ihrer Zunei-gung gegen den König und seine Partey zu erhalten,als um bey dieser wichtigen Unternehmung einige Vor-theile von ihnen zu ziehen. Er schickte also den Kas-sier de Chaunes, einen geschickten Mann, an sie ab,um sie zu versichern: daß Se. Majestät keineswegsgemeynet wären, ihre Ruhe zu stören, sondern bivsIhr Absehen darauf gerichtet hätten , das MarquisatSaluzzo wieder zu bekommen, welches der Herzogvon Savoyen unrechtmäßiger Weise an sich gerissenhätte, wobey sie ihm ihren Beyfyll und ihre Unter-,stüßung nicht versagen würden^

Die Vcnetianer und der Herzog von Mantua,,an welche de Chaunes sich noch besonders, mehr alsan die andrer» wendete, nahmen seine Botschaft gutauf/ und interefsirken sich für dicß Vorhaben; ernch«teten durch den Französischen Gesandten zu Venedig,-de Maiffes, genauere Korrespondenz mit Lesdiguieres,und schassten ihm sogar etwas Geld; indessen freylichimmer nicht so viel, als er bedurfte, und bey ihresVerbindung mit dem König gehofft hätte. Denn,aus Mangel an erforderlicher Unterstützung die er vo»dieses-Seite erwartet hätte, konnte er eine so gerechte

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