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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
LXXXIX
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einzuschließen, und schickte unterdessen einen Theil sei-ner Leute hin, um die Citadellc von Pignerol Lu er-steigen. Sie kamen zwo Stunden vor Tag dahin,einer wirklich günstigen Zeit für diese Unternehmung;da aber von vier Leitern, die sie bey sich hatten, nurzwo angebracht werden konnten, wovon noch dazu einezu kurz war, und die andre umgeworfen wurde, soblieb ihnen nichts übrig, als wieder umzukehren.

Auf der Seite von Suze hatte sich le Poet, un-terstützt von Blanjeu, gleich in die Vorstädte einquar-ticrt, da er aber nicht stark genug war, um sich darinnhalten zu können, und überlegte, daß diese Behaup-tung eben nicht unumgänglich nöthig wäre, erstieger den Berg von FenestrelleS, zog dann gegen Pe-rouse hinunter, und kam just recht, um zur Einnahmedes Schlosses behülsiich zu seyn. Mit dieser Ver-stärkung ließ Lesdiguieres eine Streifcrey in die Ge-gend von Pignerol unternehmen, die nicht ohne Nuz-zen war, denn das Schloß Osase wurde bezwungen,und eine Besatzung darein gelegt»

Unterdessen war das Geschütz angelangt, undganz zur Batterie fertig; da ergab sich das Schloßvon Perouse; die Besatzung erhielt freyen Abzug mitWaffen und Gepäck. Lesdiguieres ließ zweyhundertMann zur Besatzung darinn, rückte rechts in de?Ebene fort, und quartierte sich in Briqueras ein;und um die Zugänge in seiner Gewalt zu haben, schickteer dreyhundert Mann ab, den Thurm von Luserne zuerobern, der sogleich kapitulirte; ein gleiches thatenhierauf der von Mirebouc und eine Menge andrer klei-nen Plätze, sobald man nur Miene machte, die Pe-tarde zu versuchen»