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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
LXIII
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Drittes Kapitel.

Lesdiguieres Rückkunft nach Dauphine.

Einnahme von Givors.

Allein der Herzog von Nemours hatte, als er Les*diguiercs von Dauphins entfernt sah, einige Trup-pen bis Pont de Beauvoisin, eine Savoyische Grenz«siadt, vorräckcn lassen, von wo sie Streifereyen indie Provinz machten,' und die ganze Nachbarschaftverheerten. Dieß bewog ihn, aus Provence zurückzu kommen, wo ihn die Schwachheit des Herzogsnoch nichts befürchten ließ.

Bey seiner Ankunft in Dauphins gieng er bisBrian ,vn, weil man ihm gesagt hatte, daß die Sorg-losigkeit der Einwohner diese Stadt in Gefahr bringenkonnte, überrumpelt zu werden. Von da begab ersich nach Grenoble, von wo er sich auf den Weg ge-gen Pont de Beauvoisin machte, um das Vorhabender Feinde zu vereiteln, welche Kanonen daselbst ge-nommen hatten, um Echelles anzugreifen. Auf demhalben Wege erfuhr er ober, daß sie dahin zurückgekehrtseyen, in der Meynung, daß er selbst einen Anschlagauf diese Stadt im Sinn habe, und daß sie die Mau-ern daran niederrissen, um sie ihm unnütz.!zu machen»Da sie nun zu eben der Zeit angefangen hatten SaintGenis zu befestigen, wandte er sich nach dieser Seitehin. Als ihn die Savoyer kommen sahen, legten siesich vor den Platz. Er rückte an, und mit ihm Al*phvns, Der sich mit viertausend Thalern ranzivmrthakte; reizte sie erst durch verschiedene Scharmützel,um sie aus ihren Verschanzungen hervorzulocken, undals er sah - daß sie nicht Lust hatten hervvrzukvmmen,stellte er sich als zöge er sich zurück, damit sie ihm

nach-