in der er sich befunden haben mußte; und als er sichbey ihm darnach erkundigte, antwortete Gcnton, demdieser .-an; befremdende Zufall dennoch seine natürlichegute Laune nicht genommen hatte; er scy nicht verwun-det, wohl aber sey er die drolligste Maske, die man se.hen könnte. — Sehr zufrieden, daß er aus einer sogroßen Gefahr noch so mit einem blauen Auge davongekommen war, gab Lesdiguieres Befehl, ihn wohlzu kuriren, denn er schätzte ihn sehr, und das sichermit Recht, indem er einer seiner besten Leute war»
Doch wieder zur Hauptsache zurück'. Der Her-zog verlohr bey dieser Gelegenheit fünf bis sechshun-dert Reiter an Todten oder Gefangenen, und bcynaheseine ganze Infanterie. Auf Seiten la Ballettes undLesdiguieres wurde der junge Brionnek, ein vorneh-mer Adclicher aus Dauphins allein verwundet; undsonst höchstens ein und zwanzig Soldaten verloren.
Nachdem sich die Armee des Königs auf dieseSchlacht ein wenig erholt hatte, und die beiden Chefserfuhrm, daß der Herzog neue Truppen gegen Sa-lon marschiren ließ, wo er Gran innc harte: so zo-gen sie hieher, und eroberten diesen Ort durch Erstei-gung und zwo Petarden ; machten den größten Theilderer die darum waren nieder, und knüpften denRcst auf.'
Auf diese Eroberung folgte die Einnahme vonMarignane, was sich an Lesdiguieres aufCapikulationergab. Uebel mitgenommen bey dieser ersten Gele-genheit, zog sich der Herzog von Savoyen schwachin die Grafschaft Nizza zurück.
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Drittes