während diese beyden so mit einander sprachen, enk»deckte ein Corporal von der Ronde den Hinterhalt.
Da also die Sachen hierbey geblieben waren, undRicou sich zu der Zeit da Icsdiguieres. Grenoble ein-bekam, darinn war, so fürchtete dieser ausserordent-lich, er möchte es ihn jeht sehr büssen lassen. Er kann-te ste aber noch nicht, diese Heldenseele, zu voll vonEdelmuth , um noch Gefühlen der. Rache Raum zu ge-ben. Da man ihm den. Rath gegeben hatte, einzigin, seiner Güte seine Rettung zu suchen, so bat er zudem Ende Mures um seine Verwendung, bey dem erals Page ausgewachsen, warund da Mures für ihnbat, verzieh ihn Lesdiguieres nicht nur, sondern da ersüh, daß er seit der Einnahme der Stadt/ wo er vor-her eine Stelle gehabt hatte., von der er leben konnte,in sehr Übeln. Umständen war, gab er ihn sogleich daS,Traktament eines. Reformirten Capitains».
s^ch überlasse-eE dem Teser,, über diese Handlung,so wie. über die andern alle, sein Urtheil zu fällen, bimaber Ricou das, Zeugniß schuldig, daß er. diesen An-schlag weniger, aus eignem, als. fremdem. Antrieb ge-macht hatte: indem, er sonst schon große Beweise einerwirklich rechtschaffnem edelmüthigen. Denkungsart an.den Tag gelegt hatte«.
Unterdessen, hatte- sesdiguieres seinen SekretairFlvrent St. Julien an den König abgeschickt, sowohlum ihn die Nachricht von der Eroberung der StadtGrenoble zu überbringen, als um ihn daran zu erin-nern, daß er ihm schon, seit einem Jahre das Gouver-nement davon verliehen hatte. Wirklich, als er ihndamals durch den Baron von Luz, einen Adelichen auL