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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
378
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wieder in den Genuß aller seiner Güter einsekte, d»er doch, wie wir oft gesagt haben, eine der eifrigstenStützen der iigue gewesen war, diente er ihm auch noch«uf eine andre Art. Er wußte nämlich, daß er schonlange eine Reise nach Rom zu machen wünschte , daßihn aber der Mangel davon abhielt, worein er durchdie vergangenen Unordnungen gerathen war: Lesdi--guieres erbot sich daher, ihm Geld zu leihen-, und thatdabey als wüßte er nicht , wie sehr ex dessen benöthigtwäre, und beschwor ihn, welches anzuuehmen, -blosum ihm das Vergnügen zu machen, daß er ihm worinnhätte dienen können. Ucberdicß sorgte er ganz beson.Hers dafür, ihm einen ruhigen Genuß seiner Einkünftezu bewirken; indem er ihm ausgezeichnete Dienste beymKönig leistete, sogar daß er Se. Majestät vermochte,einen Kardinalshut für ihn zu verlangen, was auchgeschah, jedoch ohneErfolg, indem der Erzbischof balddarauf starb. Kurz er machte stch ihn bey allen mög-lichen Gelegenheiten so fthr verbindlich, daß diesergeistliche Herr von nun an auf Lesdiguieres eine Zu-neigung warf, wie er sie noch nie so stark gegen ft.rnand gehegt hatte. Doch nun zu einer andern edel-müthigen Handlung unsers Helden, die dieser nichtsnachgiebig

Ricou, ein katholischer Edelmann, wie viele an«dre ganz blind für seine Partei eingenommen, glaubteihr keinen nützlichem Dienst erzeigen zu können, alswenn er Mittel suchte, Zesdiguieres aus der Welt zuschaffen, und hatte sich über sein Vorhaben- gegen eini-ge der Vornehmsten in der Provinz eröffnet; welche auseiner, Personen ihres Standes unwürdigen Schwach,heit es nicht nur billigten, sondern ihn sogar noch mehrdazu aufforderten. Als er nun zu dem Ende Pekiffon,einen seiner Freunde unter der Gegenpartei zur Aus.