Fahrzeuge auf mehr als drey Meilen in die Runde,weqnehmen lassen. Als ihn Beaumont jenseits sab,rückte er offt heraus, um zu ihm hinüber zu kommen;es war ihm aber gleich unmöglich.
Da nun Lesdiguiercs weiter nichts ansrichtenkonnte, ermahnte er ihn wenigstens sich gut zu vcr-theidigen, und sich wo möglich bis zum i;. April zuhalten, da er ihn zu entsetzen hoffte, weil vielleichtbis dahin das Wasser fallen würde. Er schrieb ihmdicß in einem Brief, der' an die Stirne eines seinerKnechte gebunden wurde, den er nackt zu Pferd sitzenließ, um zu versuchen über den Strom zu kommen.Allein wo der Strom am reiffendsten war, ließ ihndas Pferd im Stich, gieng unter ihm weg, und ansUfer zurück. Der Mensch aber mußte schwimmen,und kam so bey Beaumont an.
Als dieser den Brief gelesen hatte, beschloß er,nichts was in seinen Kräften stünde, zu unterlassen,um der Absicht und den Befehlen jesdiguieres zu ent-sprechen. Er hatte aber in seinem Platz nicht mehrals zweyhundert Mann, statt vierhundert, die erhalten sollte; und machte das übrige Prvsir: so wieviele thun , welche mit schmutzigem Geiz das Interesseder Baarschaffc dem der Ehre vorzichen, ihren gutenNahmen und ihr Leben dazu gegen einen unehrlichenGewinnst aufs Spiel setzen, und die Kriegsstellen wiePachtungen ansehen, also blos um Gewinn davonzu ziehen. Dieser Fehler wird bald de» Verlust die-ses Platzes nach sich ziehen.
Da Lesdiguieres sah, daß er auf einer andernSeite etwas unternehmen müßte, um eine Diversionzu machen; so kehrte er nach Gap zurück, und zog
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