alle seine Truppen aus den Garnisonen. Unterdessennahm Albigny seine Maasregeln um Montbonoud zubelagern, zog von Grenoble mit tausend Mann zuFuß aus, und stieß zu Sonas der zu gleicher Zeit miteinigen Savv'-iischen Truppen anrückte, die aus vier-tausend Mann zu Fuß, und sechshundert Pferden mitsechs Kanonen bestanden. So wurde also der Platzeingeschlossen, und bald darauf beschossen. Das gan-ze Land umher war von den Feinden besetzt, denenblos noch das Fort Giere Widerstand leisten konnte.
Sonas und Albigny dachten, wenn sie Lesdiguie-res Zeit ließen, sie anzugreifen, (wie wohl ihm dießmehr als je unmöglich war, denn sie hatten die Pässebesetzt und der Fluß war noch nicht wieder gefallen), sswürde er ihnen hart zuseoen; und schlossen daher denPlatz so enge ein, daß Bcaumont, dein es an Mann-schaft zur Vertheidigung fehlte. und der LcsdiguiereSausser Stand sah, ihm zu helfen , anfieng, nachzuge-ben, und einige Tage darauf kapitulirte. Zu gleicherZeit sah sich auch das Fort Giere genölhigt, sich zuergeben.
Sonas, der sich viel mit dieser Heldenthat wuß-te, gieng nach Savoyen zurück, nachdem er für dieSicherheit von Montbonoud gesorgt hatte: allein dieron Grenoble, die den Platz nicht gern in Savoyischenchänden sahen, liessen ihn sogleich demolircn. Ehe nochdrei) Monathe vergehen wird LesdiguiereS Sonas Ei'telkeit über diesen erhaltenen Vortheil dcmüthigen.