Feind hielt, die mindeste Verbindung Angehen, oderFrieden schlossen sollte.
Kurz darauf unterzog sich derselbe Pomper einergleichen Angelegenheit auf Bitten des . Herzogs vonNemours für seinen Bruder den Marquis von Saint.Sorlm. Allein auch diß gelang nicht besser. Die-ser Fürst, der grosse Plane auf die Zertrümmerungdes Staats baute, hätte es sehr gern gesehen, wenner sich darum eine solche Stütze wie Lesdiguieres hat.te verschaffen können. Allein kommen wir wieder aufdie Waffen zurük, wovon uns diese Liebes - Händelabgebracht hatten.
Verführt durch das Beispiel und die Nachbar-schaft von Lyon, einer der wichtigsten Eroberungender Ligue, hatte sich die Stadt Vienne zu dieser Par-tei geschlagen, und Maugiron in das Schloß Pi-pet gedrängt, von wo aus er jedoch die Bürger we-gen der erhabenen Lage des Orts, sehr beunruhigte.Chevrieres St. Chaumont, der in Lyvnnois das Kom-mando für die Ligue führte, hatte auf Anrufen derVornehmsten der Stadt, die Truppen des Landes da-hin geführt und beschoß das Schloß mit sieben Kano-nen die an verschiedenen Orten aufgepflanzt waren.
Maugiron nun rief AlphonS und LesdiguicreSzu Hülfe, die dann mit einigen Truppen dahin eil-' rcn, und durch !e Poet und Gouvernek Cvindrieubelagern licffen, um Chevrieres ins Freie-Feld herauszu locken. Nachdem dieser Plaz sechs Tage lang ausvier Kanonen über die Rhone hinüber beschossen wor-den war, wurde er mit Sturm erobert, ohne daßChevrieres etwas anderes gethan hätte, als daß er.einige Mann hinein warf. *
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