)
Während der stärksten Kanonade fuhr der Kar-dinal Spondrata, den Papst Grenor Xl V. ein grosserBeschützerder Ligue, nach Frankreich gesandt hatte,und der izr nach Avignon gieng, den Strom hinab,mitten durchhin; eine Kühnheit die als eine Selten-heit bei Personen seines Standes auffiel, und seinenausserordentlichen Eifer für die katholische Religionbewies.
Unterdessen hatten sich Alphons und Lesdiguie-res dem Schlos Pipet nach einem langen harten Kampfgenähert, und darunter, gegen über von dem Stadt-thor gelagert, wo sie sechs Kanonen auffahren lies-sen, um das Ravelin zu beschiessen. Auriac der zuGrenoble und damals ein eifriger Katholik war, kamChevrieres zu Hülfe. Pvmbue begab sich von Crc-mieu mit einigen Truppen dahin, und legte sich insRavelin, das ihm die Lyonner gleich räumten, ver-schanzt sich mit Erde und Faschinen, und läßt nur ei-ne Orffnung zur Passage^
Da Alphons und Lesdiguieres sahen, daß dieBelagerten viel Entschlossenheit zeigten, und eine guteschwer zu bezwingende Verschanzung von Aussen hat-ten, und da sie überlegten, daß bei ihrem Abzug dasdurch die Kanonen vorhin schon stark ruinirte SchloßPjpet sehr in Gefahr wäre, ganz verlohren zu gehen,so liesscn sic sich zu einem Vergleiche willig finden, lautdessen cs geschleift werden sollte. Es wurde cs abernicht so ganz, daß Maugirvn, der einen geheimenstarken Anhang in der Stadt hatte, es sich nicht balddarauf mit Hülfe des Kanonikus von Sevel uud vonLuce, ein paar wakerer Männer, hätte .wieder gutzu Nutz machen können.
Neun.