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zu eben der Zeit gestorben. Es war ein Kind, eineSsolchen Vaters würdig, das der Erbe seiner Tugendenzu werden versprach. Er war wohl gebaut, von sehrangenehmen Ansehen, schnellem Geist, hohem Her-zen , dabei aber sehr folgsam und gelehrig. Wiewoler viel Anlage zu den Wissenschaften hatte, gieng den^«och seine stärkste Neigung auf die Waffen. Kurz ererweckte so schöne Hoffnungen von sich, daß man vonihm mit Wahrheit sagen kann, was man gewöhnlichvon Kindern zu sagen pflegt; er war das vollkommeneEbenbild seines Vaters.
Der König von Navarra und der Herzog vonSavoyen seine Pathen hatten ihn kurz zuvor Geschen-ke gemacht; dieser mit einer künstlich gearbeiteten Rü-stung, jener mit einem kleinen Pferd mit reichem Zeug.Almeras, der noch izt lebt, war ihm zum Hofmei-ster gegeben worden. Er starb in einem Alter vonzehn bis zwölf Jahren, betete dabei fromm zu Gott,und tröstete alle die er betrübt über seinen Verlustün: sein Bett her erblickte.
sesdiguieres empfand diesen Verlust über allenAusdruck, begieng aber darüber nichts, was seinerTugend unwürdig gewesen wäre. Er blieb blos eineStunde allein in seinem Kabinct, und als er nachAmbrun zurück kam (denn er war damals zu Serres)untersagte er den Bürgern und der Besatzung dieFreudensbezeugungen, die sie sonst bei seiner Ankunftanstellten. '
Unterdessen war sein Geschütz vor Queyras amgelangt, und zwar auf eine so wunderbare als be-schwerliche Art. Es war nämlich ohne Lavctten aufden Armen dahin getragen worden, worauf vor ihmnoch niemand verfallen war'. Wer die unbeschreib-liche