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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
311
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kiche Rauheit des Landes nicht kennt, kann die Müh-seligkeit und Geschwindigkeit dieses Fuhrwerks nichtgenug bewundern. Die Belagerten die eS für unmög-lich gehalten hatten, glaubten aber auch nun ein Wun-der zu sehen, und sprachen plötzlich von Kapitulation.Uncrachtet sie nun vermöge derselben gehalten waren, 'die Waffen nicderzulegcn, gab er sie ihnen doch wie»der, und erzeigte ihnen viele Gefälligkeiten. Es giebtüberhaupt keine Gelegenheit, wo sich die Höflichkeitauf eine bessere Art zeigen könnte, als im Krieg.

Er erhielt zu eben der Zeit Nachricht, daß Bri-quemaut die von der Ligue befestigte St. PeterSkircheim Thal von Chateau Dauphin weggenommen unddabei fünfhundert Mann niedergemacht und den Ca»pitain gefangen bekommen hatte. Dieß war Schad-loshaltung für den Verlust der Kirche zu Moneticrin Brianeon, der aber auf eine andre Art noch vor-theilhafter ersetzt wurde. Denn der älteste Sohn desGrafen von Grignant, ein wackrer Cavalier , (wiedenn dieß Haus überhaupt keine andern hervorbringt)war zu dem Protestanten übergetreten, und ließ sichClansayes und Montsegur für sie erklären, die seinemVater gehörten , und mittelst deren Lesdiguieres starkdarauf rechnen konnte guten Fuß in der GrafschaftVenaissy zu haben.

Zweites Kapitel.

Rameforts, des Grafen von Suze und Lesdi-guieres Unternehmungen. Einnahmedes Forts von Giere.

2^bir haben den Baron von Ramefort und densimgen Grafen von Suze bei der Wiedereinnahme

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