die Communication mit den Heiden Flecken offen zu Bal-ten hatte fesdiguiereS ein Fort dabey anlegcn lassen, des-sen sich la Pierre, la Valettes ^agermarsa-all, mit Pon-sonas Bcvstand bemächtigt hatte, und zwar auf einemerkwürdige Art.
Der Kapitain la Colombieres, in den seSdiguie^res Vertrauen sezte, kommandirtc darinn. Ungefchreine halbe Meile darüber, gegen la Mure hatten dieKatholiken zween kleine Thürme, die ihm verdächtigscheinen, weswegen er beschloß, sie sich in einer Nachtmit Morges Hülfe vom Hals zu schaffen. Als ermit siebenzig Mann dahin zog, kam er an la Pierreund dessen feilten vorbei), die in einem verfallenen Ge-mäuer auf den Vauch lagen, ohne von ihm wahrge-nommen zu werden. Er zieht also vorüber, greiftdie bcyden Thürme muthig an, bemcisicrt sich dersel-ben, und versenkt zwo kleine Kanonen, die er darinnantrift, in den Drac.
Unterdessen, cs sey nun daß la Pierre seinen Be-fehl im Vorüberziehen gehört, oder anders woher er-fahren hatte, geht dieser gerade auf das Fort loß- woer unter dem angenommenen Namen la Colombiere ein-gelassen wird und sogleich alles darinn in Stükcn haut.Wenige Stunden darauf kommt jener mit den Seini-gen zurük, und werden alle mit Dolchen niedergesto-chen so wie sie hineinkommcn, bis auf die leztern, wel-che den Kapitain Ruberpre gefangen führten. Dennals einige von denen die drinn waren, ihn genannthatten, nm ihn willkommen zu heißen, so erkanntendiese, daß sie Feinde vor sich hatten, und rettetensich durch die Flucht vor dem Unglük ihrer Kame-raden.