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kr hakte Kanonen gießen lassen, die er probiren woll-te. ' Ehe vierzehn Tage verliefen, zeigte sich eine Ge-legenheit dazu.
Auf der Seite von Nyons waren die Katholi-ken noch stark, und wer daselbst von seiner Parte:)war, befand sich nicht sehr sicher. Er beschloß dahernichts dort zu dulden, was nicht seiner Bothmäßig-keit unterworfen wäre. Während man das dazu Er-forderliche zurüstete, machte er eine Strciferey gegenMens, sowohl um die Brüke von Coignet wieder zu er-obern , was man ihm wahrend der Belagerung vonChorges abgenommen hatte, theils uni Monetier zuPaaren zu treiben, der gegen ihre Uebereinkunft nichtnur sein Schloß befestigt sondern auch sogar noch Sol-daten darein gelegt hakte. Einige Monate zuvor hat-te ihm Lesdiguieres durch verschiedene Personen undzulezt durch seinen Nachbar Ponsonas sagen lassen,wenn er sie nicht wieder abziehen lasse, werde er sieunter den Ruinen begraben. Als ihm dieser dies hin-rerbracht und Monetier, ein großmüthigcr und einerder bravsten Männer seines Landes, ihn ruhig ange-hört hatte, reichte er ihm kalt den Arm hin, streifteden Aermel ein wenig zurük, und sagte zu ihm: „nun„Herr, hier fühlen Sie, ob mir über all diese Dro-hungen von Lesdiguieres der Puls geschwinder schlägt.„Er mag thun, was ihm gut dünkt." — Wortedie wirklich der Größe seines Muths würdig sind, aberdie Zerstörung seines Schlosses nicht verhindern konn-ten , wie wir bald sehen werden.
An einem sehr schwierigen Ort zwischen la Mureund Mens strömt der Drac ein reißender Strom, überden eine Brüks führt, die von dem benachbarten DorfCoignet dm Namen führt. Um sich diese frey und
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