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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
299
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Entschlossen also, dies Fort wieder zu erobern,läßt Lesdiguieres seine Truppen davor rüken; welchedie Barrikade, die am Ende der Brüke vor sichsinden, üiederreissen, und dann am Hellen lichten Ta-ge durch Firmin, einen braven Soldaten auf einerLeiter von sechs Toisen eine Petarde ans Thor desForts bringen lassen, worüber die Besazung so sehrerschrikt, daß sie sich zur Stunde ergiebt und ohne Be-dingungen gemacht zu haben, abzieht. LesdiguiercSließ cs hierauf sogleich demoliren, um sich die Mühezu ersparen, es wieder einnehmen zu müssen, und geht,um Mvnctier Wort zu halten, nach la Mure, läßteinen Laufgraben gegen sein Schloß öffnen, mittelstdessen man eine Pulverwurst (laueiÜe) darunter an-legt, die es mit größeren: Geprassel in die Luft sprengt,als hundert Kanonen zu machen nicht vermocht hätten.Die da noch davon kamen, wurden niedergehauen,oder gefangen genommen.

Weniger gewaltsam aber nicht weniger noch-wendig geschah auf seinen Befehl zu eben der Zeit eineandere Dcmolirung in Brian^onnois. Da die Bewoh-ner dieser Gegend die Nachbarschaft von Ambrun fürch-teten, von wo er sie oft heimsuchen ließ, und daS Iochder Kontributionen abschüttcln wollten, die er ihnen auf-erlegt hatte: so hatten sie während der stärksten Beschäf-tigungen Lcödiguicrcs auf Zureden und unter dem Kom-mando la Cazcttes einen Bund unter einander geschlos-sen , um, wie sie auch wirklich thaten, den Paß vonPertusrostan iy) durch eine Mauer mit Halbthür-men an den Seiten und einiger Besazung versehen,zu verschließen. Um dies desto besser zu bewerkstelli-gen hatten sie die Mauer quccr durch das ganze Thalgezogen, von einem Ende zum andern.

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